STADTOASEN


 

www.stadtoasen-rosenheim.de


2008 - 2011
im Auftrag der Stadt Rosenheim, Stadtplanungsamt
gefördert im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes
"Innovative Jugendbeteiligung"

Team:
Miriam Mahlberg,
Jan Weber-Ebnet (Projektltg.)



















Jugendliche schaffen sich temporäre Freiräume
auf Stadtbrachen


STADTOASEN sind temporäre Aktionsräume auf städti- schen Brachen, die Kinder und Jugendliche selbst ge- stalten und inszenieren. Sie erhalten dabei fachliche Un- terstützung und können auf die im Projekt entstandene Ausstattung zurückgreifen. OASEN entstehen aus Unter- richtsprojekten heraus oder werden von freien Gruppen organisiert. Die OASE ist ein Ort zum Treffen, Chillen und vorallem für Jugendkultur: Musik, Kino, Tanz, Sport, ...
Kinder und Jugendliche erlangen Verständnis für ihre gebaute Umwelt, lernen komplexe Planungs- und Aus- handlungsprozesse verstehen und wirken aktiv an der Stadtentwicklung mit. Im Team bewältigen sie die Heraus- forderungen eines Bauprozesses mit vielen Beteiligten und gewinnen gestalterische, theoretische, handwerkliche sowie soziale Kompetenzen.
STADTOASEN eröffnen Aktionsräume für Kinder und Ju- gendliche, zeigen neue Perspektiven städtischer Orte auf und geben nachhaltige Imulse für die Stadtentwicklung sowie für die dauerhafte Nutzung der bespielten Räume.
Schüler/innen setzen sich mit den Defiziten und Potenti- alen öffentlicher Räume kritisch auseinander, entwickeln innovative Nutzungskonzepte und realisieren kreative In- szenierungen mit unkonventionellen Mitteln. Sie erproben dabei neue Nutzungen und Veranstaltungsformate.
Mit den STADTOASEN können Kinder und Jugendliche eigene Ideen und Wünsche selbst realisieren. Sie sehen schnell die Erfolge ihrer Arbeit, erleben wieviel man in der Gemeinschaft erreichen kann und erfahren öffentliche Anerkennung für ihr Handeln. STADTOASEN aktivieren gemäss den Zielsetzungen der Stadtplanung Brachen, Entwicklungsflächen oder ungenutzten Orte und beziehen gezielt die Bürgerschaft mit ein.
Die Methode der STADTOASEN verselbständigt sich im Sommer 2011: Jugendliche haben mit lokalen Akteuren wirtschaftlich tragfähige Strukturen entwickelt, die die Kon- tinuität gewährleisten. An den Oasen beteiligen sich Schu- len und Einrichtungen mit eigenen Projekten. Erfahrene STADTOASEN-Macher/innen geben ihr Erfahrungen an die nächsten Projekte weiter. Die höhe öffentliche Aufmerk- samkeit hilft den Impuls noch breiter zu streuen.
Ein flexibles Freiflächenmanagement hilft Raumpotentiale frühzeitig zu erkennen.



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